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18.8.20: Fußgängerüberweg in Gierath Höhe Schulstraße/Jüchener Straße
Die FWG beantragt die Errichtung eines Fußgängerüberweges mit Zebrastreifen an der Kreuzung Jüchener Straße/Schulstraße/Am Ackergrund in Gierath. Die Jüchener/Bedburdycker Straße ist stark befahren. Der Wechsel der Straßenseite an der für den Fußgängerüberweg vorgesehenen Stelle ist für Kinder, Ältere oder Menschen mit Behinderung riskant. Mit der barrierefreien Umstellung der Bushaltestellen in Gierath haben Menschen mit Behinderung und Ältere die Möglichkeit haben, in ihrem vertrauten Wohnumfeld zu wohnen und zudem den ÖPNV zu nutzen. Durch das Neubaugebiet Ecke Herberather Weg/Auf `m Pilgerweg ist von Familien mit Kindern auszugehen, welche die Jüchener Straße queren müssen, um in Kindergarten und Schule zu kommen. In den nächsten Jahren sollte in dem nördlichen Siedungsbereich der sukzessive dort stattfindende Generationenwechsel für weiteren Familien mit Kindern sorgen. Aktuell überwiegen in dem angesprochenen Siedlungsbereich eher ältere Menschen. Gierather unterschiedlicher Generationen aus dem südlichen Bereichen nutzen diese Stelle, um über die Jüchener Straße Richtung Herberather Weg „im Grünen“ spazieren zu gehen.

Zur besseren und verkehrssicheren Anbindung von Gieraths nördlichem und südlichen Teil wurden bisher in der Bedburdycker Straße, jeweils in Höhe der beiden Bushaltestellen, zwei Fußgängerüberwege.geschaffen. Der dritte Fußgängerüberweg in Höhe der Schulstraße bietet aus FWG-Sicht letztlich die sinnvoll Ergänzung.




23.7.20: Bushaltestellen zurückbauen
Seit 2019 werden/wurden in Hochneukirch, Otzenrath und Gierath 13 Bushaltestellen barrierefrei für Menschen mit Behinderung und Ältere umgestellt. Aus unserer Sicht ein wichtiger Schritt. Allerdings ist der Flächenverbrauch dieser Haltestelle ist größer. Die Zunahme versiegelter Flächen führt zu Problemen bei Starkregen und Hitzeinseln. Dem muss entgegen gewirkt werden. Deshalb befürwortet die FWG den kurzfristigen Rückbau der alten Bushaltestellen und die Entsiegelung der Flächen beispielsweise in Gierath an der "Gubberather Straße" und am "Am Ackergrund".
22.7.20: "Never ending story" - Jüchens Haltepunkte modernisiert, vielleicht schon 2026?
Seit die FWG im Gemeinde- bzw. späteren Stadt-Rat vertreten, stehen Jüchens Haltepunkte in der Kritik, vor allem vor jeder Kommunalwahl. Die Haltepunkte seien
  • dreckig,
  • in die Jahre gekommen, marode und sind
  • vor allem nicht barrierefrei

Ein Problem lässt sich schnell lösen: Für die Vermüllung unserer Haltepunkte, nicht Bahnhöfe im Sinne der Definition der Deutschen Bahn, sind zunächst diejenigen Menschen verantwortlich, die unsere Haltepunkte benutzen. Wenn jeder Fahrgast, welcher hier aussteigt, verantwortungsvoll handelt, dann dürfte sich dieser Punkt von selbst erledigen.

Nicht so einfach ist es, die beiden Haltepunkte zu renovieren und barrierefrei zu gestalten. Da spielen die komplexen und überbürokratisierten Abläufe im Konzern "Deutschen Bahn" eine große Rolle. Bevor sich hier etwas bewegt, sind eine Vielzahl von Stellen zu durchlaufen. Ein Beispiel gefällig? Aktuell wird die Technik des beschrankten Bahn-Übergangs in Gierath-Gubberath ausgetauscht. Das dauert mehrere Monate. In der Zeit der Umstellungs- und Testphase ist der Bahnübergang durch Bahn-Personal gesichert. Um allein das Zeitintervall vom Absenken bis zum Heben der Schranken im Rahmen des Tests um ein paar Minuten zu verkürzen, muss jeweils ein Antrag gestellt werden. Dieser Antrag durchläuft bei der Bahn mehrere Stellen. Allein das dauert mehrere Wochen ...

Zeitliche Aussagen bezüglich der Modernisierung sind der Deutschen Bahn nicht zu entlocken. Im Rahmen einer Modernisierungsoffensive werden seit 2000 deutschlandweit Bahnhöfe und Haltepunkte renoviert und modernisiert. Mittlererweile gibt es den dritten Abschnitt der Offensive, welcher 2023 endet und unsere beiden Bahnhöfe nicht berücksichtigt. Das bedeutet, das eine Modernisierung frühestens ab 2024 wahrscheinlich unwahrscheinlich ist.

Rat und Verwaltung haben in der Vergangenheit nichts unversucht gelassen, um die Modernisierung voranzutreiben. Bisher vergeblich. Nun setzt der Bürgermeister auf die S-Bahnline S6 und hofft dabei auch auf die Modernisierung der Haltepunkte. Seit Frühjahr 2017 liegt eine Empfehlung zur Verlängerung der Linie von Köln nach Mönchengladbach als Ergebnis einer Machbarkeitsstudie des Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) vor. Die Beauftragung dieser Studie war u.a. auch Gegenstand einer Umwelt- und Verkehrsausschus-Sitzung des damaligen Gemeinderats im Mai 2016. Allerdings gibt es bis zum Bau der Verlängerung nach der Phase der "Machbarkeitsstudie" noch vier weitere Projekt-Phasen.

Wir halten aufgrund des bisher schleppenden Verlaufs eine Realisierung bis Ende 2023 für unrealistisch. Eine Pressemeldung u.a. der Städte Jüchen und Grevenbroich bei www.klartext-ne.de spricht Ende 2019 von einem Zeitkorridor bis Ende 2025. Dabei ist der zweigleisige Streckenausbau zwischen Odenkirchen und Rheydt die größte Herausforderung.

Allerdings regt sich etwas Hoffnung in FWG-Reihen, weil im Rahmen des Strukturwandels Mitte 2019 das Land NRW zusammen mit der Deutschen Bahn, dem VRR und dem Zweckverband Nahverkehr Rheinland (NRV) ein Memorandum unterschrieben haben, was u.a. den schnellen Ausbau der S6-Linie beinhaltet. Wann das sein soll, das steht nicht in diesem Papier. Allerdings soll es auch drei neue Haltepunkte in Köln, Pulheim und Grevenbroich geben. Gierath/Bedburdyck, eine Forderung der FWG, sucht man dort vergeblich. Einziger Knackpunkt dieser Absichtserklärung: die Bundesregierung "liefert" im Rahmen des "Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen".Aber dann hätten wir wenigstens schon einmal die S6, die alle 20 Minuten verkehren wird, aber wahrscheinlich immer noch keine barrierefreien Haltepunkte ...
19.7.20: Graffitis, Sachbeschädigungen, Vandalismus, Verschmutzungen, Wilde Müllkippen kosten viel Geld
Die Sauberkeit einer Stadt spiegelt irgendwie Lebensqualität wieder und schafft ein entsprechendes Stimmungsbild. Wenn man aber mit dem Rad durch Stadt fährt, dann fühlt man sich nicht ganz so wohll. Wir denken z.B. Graffiti an Wänden, an Straßenlaternen, Ampeln, Verkehrsschildern, Haltestellen, kaputte Scheiben an Bushaltestellen, kaputte Bänke oder Mülleimer, herausgerissene Straßenschilder, Müll, welcher an Kleidungs oder Glas-Containern abgestellt wird, an den weggeworfenen Müll vor McDonalds in Höhe von 3M, den verschmutzten Jüchener Bahnhof, Unkraut und Abfall am "Grünen Band"etc. pp..

Die Beseitigung von Graffiti, Sachbeschädigungen, Vandalismus, Verschmutzung sowie Müll kostet Geld. Bürgerinnen und Bürger kommen über Steuern und Gebühren für das Fehl-Verhalten einer Minderheit auf. Die Kosten zur Beseitigung wilder Müllkippen gehen zu Lasten höherer Abfallgebühren. Vandalismus, Graffiti etc. gehen zu Lasten des allgemeinem Haushalts, wobei nur ein Bruchteil davon über Bußgelder wieder hereinkommt.

Laut einer Studie erzeugt jeder Einwohner jährlich knapp 140 Liter Straßenmüll, welcher in Papierkörben, auf der Straße, am Straßenrand oder in -gräben landet. Die Beseitigung von Zigarettenkippen, Kaugummis, Getränkedosen, To-Go-Bechern, Einwegplastikprodukte oder auch neuerdings die Einweg-Mund-/Nasenschutzmasken kosten, abgeleitet aus einer Berechnung des Bundesumweltministeriums, Jüchen gut 200 T€ jährlich. Hinzu kommen Kosten für Kontrollen durch Ordnungsämter, um Graffiti etc. zu vermeiden oder die Kosten für technische Einrichtungen. So hatte Jüchen für die Überwachung des Areals am Gymnasium in diesem Jahr 30 T€ ausgegeben, finanziert über den Haushalt. Geld, welches an anderer Stelle viel dringender benötigt wird.

Aus unserer Sicht bieten sich einige Maßnahmen an:
  • Jede Tat sollte angezeigt werden; das setzt sicherlich auch Zivilcourage voraus.
  • Bürger sollten Vandalismus schnell und unkompliziert melden können. Ein richtiger Ansatz ist der Mängelmelder auf der Web-Seite der Stadt Jüchen.
    Zu prüfen wäre, dass die Stadt die kostenlose Müll-Weg-App, die bundesweit verfügbar ist und werbefrei arbeitet, nutzt. Bisher sind schon 9.500 der 11.000 Städte und Gemeinden der gemeinnützigen App angeschlossen.
  • Für Bereiche mit hohem Aufkommen an Graffiti, Müll etc. könnten eventuell Müll-Detektive oder -Paten zum Einsatz kommen. Zu überlegen wäre, anstelle des Wortes "Müll" einen positiv besetzteren Begriff zu verwenden.
  • Die Bußgelder sollen erhöht werden.
  • Ein weitere Möglichkeit ist Plätze zu schaffen, wo sich Menschen, welche sich immer treffen, dort treffen können.  
  • Die Stadt könnte überlegen, Flächen zur Verfügung, auf denen Graffitis legal sind.
  • Warum könnte die Stadt nicht mit Aktionen auf die Probleme aufmerksam machen? So könnte sie den in einer Woche gesammelten Straßenmüll z.B. auf dem Jüchener Markt ausstellen. Dabei bietet sich z.B. die Woche der Abfallvermeidung an, die 2020 in der Zeit von 21. bis 29. November stattfindet.


16.7.20: Bebauung "Schmölderpark/Gartenstraße": Ess-Kastanie soll erhalten bleiben
Die NGZ berichtete in ihrer Ausgabe am 16.7.20 davon, dass die FWG eine modifizierte Planung fordere und die gut 100 Jahre alte Ess-Kastanie erhalten wolle. Der Baum habe nach einem Gutachten, welches der NABU Jüchen in Auftrag gegeben hatte, noch eine Lebenserwartung von mindestens 20 Jahren. Er sei standsicher; es müsse nur das Totholz entfernt werden. Damit grenzt sich der Gutachter eindeutig von der Auffassung der Stadt Jüchen ab, die den Baum als nicht mehr "sicher" einstuft und ihn fällen möchte.

Ess-Kastanien stammen aus dem Mittelmeerraum und kommen daher mit den trockenen und heißen Sommern gut zurecht. Sie werden in Deutschland aufgrund des anstehenden Klimawandels verstärkt angepflanzt.

Die 13 Bäume als Ersatzpflanzung für die Ess-Kastanie sind nach FWG-Auffassung viel zu wenig. Nach Angaben des Landesamts für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) werden in dem Plangebiet gut 31 besonders geschützte Tierarten im Falle der Bebauung dprt ihre Heimat verlieren.

Einige Anwohner wehren sich gegen die Bebauung und wollen die Natur aus Erholungsgründen erhalten.

Möchten Sie den Artikel lesen? NGZ-Online vom 16.7.20
14.5.20: FWG für Bebauung in Hochneukirch "Schmölderpark/Gartenstraße" unter Auflagen
Gerolf Hommel wies in der Hauptausschuss-Sitzung darauf hin, "dass dort ein weiteres Stück Natur vernichtet werde". Er könne sich nur unter der Auflage dem Beschlussvorschlag zuzustimmen, wenn der in der Nähe befindliche Aschenplatz aufgeforstet werde. Dies wäre ein hervorragender Ausgleich, auch für die Peter-Busch-Straße. Das wurde abgelehnt. Die Verwaltung war der Auffassung, dass man den Ascheplatz für andere mögliche Entwicklungen nutzen wolle. Die Krönung: bei den Diskussionen um die Peter-Busch-Straße bot die SPD seinerzeit dem NABU an, die Ausgleichsfläche zu gestalten. Die SPD wusste nicht mal, dass es gar keine Ausgleichsfläche für dieses Baugebiet an der Peter-Busch-Straße gibt. gibt. .

Die FWG enthielt sich im Hauptausschuss der Stimme.
Zur Historie
Vor gut 10 Jahren hatte Gerolf Hommel für die FWG erklärt, die Bebauungslücke entlang der Gartenstraße zu schließen, jedoch nicht den Raum dahinter. Im Zuge dessen wurde Hommel vorgeworfen, dass das nicht machbar wäre, da es sich beim großen Grundstück um die "grüne Lunge" Hochneukirchs handelt Mit grüner Lunge war der jetzt beplante Bereich, der Acker entlang der Firma Kohli und die Sportplätze bis hoch zur A46 gemeint. Mittlerweile ist ein Sportplatz bebaut, der nächste ist aus Asche und danach folgt der Kunstrasenplatz. Die grüne Lunge hat aus unserer Sicht einen großen Schaden.
23.6.20: Lärmaktionsplan der Stufe III - Was ist, das kann für die EU-Kommission nicht sein
Da steig einmal einer durch! Da muss der Stadt-Rat über einen Lärmaktionsplan der Stufe III beschließen, der faktisch falsch und das Papier nicht wert ist, auf dem es gedruckt wurde. So sind die folgenden Punkte im Plan nicht berücksichtigt:
  • der Tagebau vor den Toren Hochneukirchs
  • A44n mit dem Autobahnkreuz Holz
Dabei wich die Auffassung des Landesbetriebs Straßenbau NRW erheblich vom Lärmempfinden der Hochneukircher Bevölkerung ab. Etwaige Verkehrszählung unter Berücksichtigung der A44n gäbe es erst 2021. Und der Tagebau ist behördlich nicht existent, wieder einmal eine Sonderrolle zu Lasten von Bürgerinnen und Bürger.

Um das "ticken" von Behörden besser verstehen zu können, dann sollte man das Folgende frei nach "Asterix & Obelix" übersetzt, wissen: Da gibt es das rebellische kleine, rheinische Dorf Jüchen im tiefsten Rheinland. U.a. dieses wird von der Bezirksregierung Düsseldorf im April und November 2019 aufgefordert, einen fertigen Lärmaktionsplan an das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) zu übermitteln. Dieses Ministerium ist wiederum verpflichtet, einen Bericht zeitnah an die EU-Kommission weiterzuleiten, weil ansonsten ein Vertragsverletzungsverfahren droht. Anschließend werden die Berichte von der EU-Kommission wahrscheinlich verdichtet, interpretiert und veröffentlicht, wo u.a. festgestellt wird, dass alles in Ordnung ist, obwohl in Hochneukirch Tagebau und A44n erhebliche Lärmquellen sind und dort eben nichts in Ordnung ist.

Berthold Kurzawiak: "Mir fällt es als Mitglied des Stadt-Rats schwer, eine falsche Entscheidung mitzutragen. Welche Konsequenzen drohen mir? Natürlich sind die Abläufe und Landes-, Bundes- und EU-Ebene mit der Verteilung von 'Druck' auf der Ebene von Betroffenen nachvollziehbar. Es hat den Anschein, dass wir, d.h. Verwaltung und Stadt-Rat, das ausbaden sollen, was auf anderen Ebenen verschlampt wurde."

Der Rat hat die Entscheidung einstimmig auf die nächste Ratssitzung vertagt.
18.6.20: FWG für Bebauung unter Nachhaltigkeitsaspekten
Die Verwaltung strebt verstärkt an, Baulücken im Stadtgebiet zu schließen. Jüngste Beispiele sind die potentiellen Baugebiet in Bedburdyck "Am Broicher Weg/Martinus Straße", Hochneukirch "Gartenstraße/Schmölderpark" aber auch jetzt vor der Realisierung stehende Baugebiet in Gierath "Herberather Weg/Am Pligerweg" oder das Baugebiet entlang der Bahnstrecke an der Peter-Busch-Straße. Unter städteplanerischer Aspekten eine durchaus nachvollziehbare Maßnahme, wie im Fall Peter-Busch-Straße aber zu hinterfragen.

In diesem Zusammenhang spricht sich die FWG für eine nachhaltige Stadtentwicklung aus. Dabei darf der weitere Zubau der Stadt nur unter Auflagen erfolgen, wie die Schaffung zusätzlicher, freiwilliger ökologischer Ausgleichsflächen für klimaresitentere Pflanzen, Bäume und Sträucher.  

Zudem regt die FWG eine Baupflicht bei der Neubau-Planung im Rahmen einer nachhaltige Stadtentwicklung an. Dabei orientiert sie sich am Beispiel der Stadt Tübingen, die im Rahmen eines so genannten "Zwischenerwerbmodells", welches vom Stadt-Rat mit großer Mehrheit beschlossen wurde, z.B. eine PV-Pflicht (Photovoltaik-Pflicht) auf städtischem Grund möglich macht. Dabei erwirbt die Stadt sämtliche Flächen, entwickelt und erschließt diese. Der Bauvertrag regelt verpflichtend im Falle des Weiterverkaufs an Bauwillige, z.B. im Fall von Tübingen eine PV-Anlage zu installieren. Das gilt auch bei städtebaulichen Verträgen im Rahmen z.B. der Planung eines neuen Wohngebietes, wie z.B. Jüchen West.

Weitere Auflagen könnten unter Nachhaltigskeitsaspekten sein: Bau von Grün-Dächern und Regenwasserzisternen im Rahmen des Hochwasserschutzes, Verbot von Stein-Gärten. Gleichzeitig strebt die FWG eine Reduzierung der Bebauungsdichte an. Dabei sollte sich Jüchen an eine Grundflächenzahl (GRZ) von maximal 0,8 GRZ orientieren und weitestgehend die geschlossene Bauweise umsetzen, damit auch Gebäude ohne seitlichem Grenzabstand errichtet werden können. Grundstücksflächen für Einfamilienhäuser sollten maximal 400 qm betragen..
9.12.19: FWG gegen Bebauung in Bedburdyck "Am Broicher Weg/Martinus Straße"
Eine etwas über 2 Hektar große Wiese in Bedburdyck, am Ortsausgang Richtung Hemmerden an "Am Broicher Weg" gelegen, soll möglicherweise bebaut werden. Bisher wurde die Fläche im Regionalplan noch nicht berücksichtigt.

Die FWG schließt sich nach vorhergehender interner Diskussion den Bedenken der Anwohner an. Aus unserer Sicht werden die bereits vorhandenen Probleme durch die Aufstellung eines Bebauungsplans nur verschlimmert und wichtige Natur zerstört.

Deshalb stimmte die FWG im Planungsausschuss als einzige Partei gegen den Beschluss.
17.9.19: Geschafft - L354n - Planungen ruhen
Die Entscheidung über die Fortführung der L354n-Planunen werden nunmehr zurück gestellt. Zunächst wird ein Gesamtverkehrs- bzw. Mobilitätskonzept für Jüchen erstellt. Die FWG hatte sich von Anfang an für die Interessen der Bürgerinitiative stark gemacht.
1.9.19: Polizeiwache soll 24 Stunden besetzt sein
Eine Polizeiwache, die 24 Stunden besetzt ist und dazu noch als Neubau in Kombination mit einem dringend erforderlichen neuen Baubetriebshof, das fordert jetzt die FWG.

Gerade im Hinblick auf das geplante Neubaugebiet in Jüchen-West mit geplanten 500 bis 700 Wohneinheiten sowie möglichen weiterenNeubaugebieten im Rahmen „Mehr Wohnbauland am Rhein“ (Jüchen mit 49,60 Hektar und Hackhausen mit 31,20 Hektar), ein Neubaugebiet am Bahnhof Hochneukirch, ein neues Gewerbegebiet an der A540, sei das jetzige Personal zu wenig. Denn für die FWG hat die Sicherheit in Jüchen oberste Priorität.

Gut ein Drittel der Einsätze in Jüchen übernehmen Polizeikräfte aus Grevenbroich oder anderen umliegenden Städten des Rhein-Kreises. Das ist meistens dann der Fall, wenn die beiden Jüchener Polizisten gerade an einen Einsatz gebunden sind oder die Polizeiwache in Jüchen geschlossen ist, was fast schon überwiegt.
11.9.19: FWG für vorgezogene Erneuerung des Jüchener Haltepunkts
Berthold Kurzawiak forderte im Tagebaufolgelandschaft-Ausschuss, die vorgezogene Erneuerung des Haltepunktes Jüchen in dem Forderungskatalog der Stadt Jüchen zum Strukturwandel mit aufzunehmen.

Weitere Informationen unter dem Themenbereich "Tagebau".
25.9.18: Trotz unseren Protestes doch neue Häuser an Peter-Busch-Straße
Gegen unseren Protest empfiehlt der Planungsausschuss dem Rat, ein neues Wohngebiet an der Peter-Busch-Straße in Hochneukirch zu schaffen.

Allerdings muss für die neuen Häuser ein Wäldchen geopfert werden. Aus Sicht der FWG handelt es sich um hunderte wertvolle Bäume und Sträucher, die verschwinden würden. Diese sind besonders artenreich und leisten einen wichtigen Beitrag für den Klimaschutz. In dem Zusammenhang verweisen wir auf das Umweltschutzgutachten, welches zur Ausschuss-Vorlage erstellt wurde. Dagegen vertraten u.a. CDU und FDP die Auffassung, dass es sich hierbei nur um ein minderwertiges, wild wachsendes Gestrüpp handelt. Deshalb habe die Schaffung von neuem Wohnraum in zentraler Ortslage Vorrang.

Zudem bemängelt die FWG, dass es für das bald abgeholzte Wäldchen keine ökologische Ausgleichsflächen gibt. Dem widersprach die Verwaltung, gab jedoch zu, dass es einen Zielkonflitk bei den Nachhaltigkeitszielen der Gemeinde gibt: Klimaschutz oder Schaffung von Wohnraum.
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