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Kindergarten, Schule
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Jugend
23.6.20: Über 23 Mio € teuer - Zukunftsorientierte Investition in unsere Schulen und KiTas
Vor gut einem Jahr beantragte die FWG-Fraktion ein zukunftsorientiertes, nachhaltiges Gebäudekonzept für Schulen und Kindertagesstätten. Bei der Zusammenlegung der Gesamtschule an einem Standort haben wir besonders Vorteile in den betrieblichen Abläufen gesehen.

In der Ratssitzung vom 23.6.20 stellte Heinz Berger vom Architekturbüro „berger architekten GmbH“ in Grevenbroich 4 Varianten im Rahmen einer Präsentation ausgiebig vor. Dabei gab es zwei Hauptvarianten: Zusammenlegung der Gesamtschule am Standort Jüchen, Stadionstraße oder Realisierung der 2-Standort-Lösung. Neben der Gesamtschule-Frage beinhalteten die Varianten auch den Bau einer 5-gruppigen KiTa in Hochneukirch. Der Stadt-Rat entschied sich nach langer Diskussion einvernehmlich für die Variante 1, der Zusammenlegung des Gesamtschul-Standorts. Diese war mit Abstand mit gut 24 Mio € teuerste Lösung, aber auch die von zeitlchen Abfolge die beste Lösung für die Stadt war. Die anderen Lösungen bewegten sich zwischen 18 Mio € und gut 21 Mio €, wobei die FWG davon ausgeht, dass die Kosten doch etliches über 24 Mio € betragen dürften, da die Realisierung über mehrere Jahre geht. Berthold Kurzawiak, stellvertretender FWG-Fraktionsvorsitzender: "Ich bin seit gut 16 Jahren im Stadt-Rat. Über ein so teures Paket, dass im Grunde genommen gut 50% unseres jährlichen städtischen Haushalts ausmacht, habe ich bisher noch nie abgestimmt. Eine schwere, aber richtige Entscheidung."

Aus Sicht von FWG-Rats- und -Schulausschuss-Mitglied Andrea Müller folgte der Stadt-Rat leider nicht den weitergehenden Antrag der FWG, auch das Gymnasium in das Paket miteinzubeziehen und auf 6-zügig zu planen. "Diese Variante ist die für uns weitreichendste und wäre eigentlich auch das Naheliegendste gewesen. Allerdings geben wir uns auch mit der Realiserung unseres Vorschlags, der Zusammenlegung der Gesamtschule und der Lösung der KiTa-Problematik in Hochneukirch, mehr als zufrieden. Bezüglich des Gymnasiums bleiben wir allerdings am Ball im lassen auch im neuen Stadt-Rat nicht locker."
6.7.20: Kinder-Werkstatt - Verwaltung soll Alternativen prüfen
Der Vorschlag der FWG wurde abgelehnt. Im Rahmen der Haushaltsberatung im November 2019 stellte die FWG dann einen Prüfantrag. Jetzt erhielt die Verwaltung den Auftrag, die Einrichtung einer Kinderwerkstatt in Kooperation mit einem Partner im Bereich Bedburdyck, bzw. Gierath zu prüfen. Eine Konzeptvorstellung soll dann im Schul-und Jugendausschuss erfolgen. Wir sind gespannt
17.12.18: Kinder-Werkstatt im Jugendcafe B@mm beantragt
Aus FWG-Sicht gibt es in Jüchen so gut wie keine Angebote für die Kinder, welche keinen Sport treiben oder zur Musikschule gehen. Man ist sich bei der Wählergemeinschaft im Klaren, dass Computer, Handy und die sozialen Medien nicht mehr aus den Kinderzimmer verbannt werden können. Allerdings haben Kinder auch andere Fähigkeiten, welche gefördert werden müssen.

Deshalb ist eine Kinderwerkstatt eine gutes Angebot.Die Werkstatt könnte im Jugendcafé B@mm in Hochneukirch untergebracht werden, vor allem deshalb, weil es dort auch schon einen Bauspielplatz gibt. Es wird empfohlen, die Mitarbeiter des Jugendtreffs frühzeitig mit ins Boot zu holen und Gespräche zu führen. Denn diese kennen die Zielgruppen und könnten bei der Konzeption wesentlich unterstützen..

Es gehe der FWG darum, Kinder handwerklich zu beschäftigen, mit Hämmern, Bohren, Schrauben, Sägen, Anpinseln. Die Kinder sollten unter Anleitung Spaß am Werken entwickeln. Dabei gilt zu beachten, dass handwerkliches Geschick später auch im Berufsleben gefragt ist. Möglicherweise sind Partnerschaften mit dem Handwerk möglich. Die Kinder selbst könnten Selbstvertrauen in die eigene Leistung gewinnen und ihre Kreativität entwickeln. So lernen diese, sich zu helfen oder gegenseitig Anregungen zu geben. Denn die ganze Digitalisierung entfernt die Menschen voneinander. Man schreibt sich, man redet nicht mehr miteinander“.
   
13.6.19: Gebäudekonzept "Gesamtschule, Grundschulen, Kindergärten" beantragt
Derzeit verfügt die Gesamtschule über je einen Standort in Jüchen und Hochneukirch. Eine Schule sollte aus FWG-Sicht aber als Einheit erlebt werden, sowohl von Schülern, von Lehrern als auch von Eltern. Wenn Schüler in Hochneukirch nach der 7. Klasse nach Jüchen umziehen müssen, dann kann dieses ein Hemmschuh sein. Wie soll eine Identifikation mit „meiner Schule“ stattfinden, wenn die Schüler mit Räumlichkeiten und Bedingungen komplett neu anfangen müssen? Zwei getrennte Standorte könnten auch ein Ausschlusskriterium für Eltern bei Schulanmeldungen sein. Deshalb hält man es bei der FWG für richtig, beide Standorte in Jüchen zusammenzuführen. Der FWG schwebt vor, das Schulzentrum in Jüchen zu erweitern.

Ein wichtiger Aspekt des Schulalltags ist, dass ältere Schüler Verantwortung für Jüngere übernehmen bzw. das erlernen. Das gilt sowohl auf dem Schulgelände als z.B. auch für beispielsweise für jahrgangsübergreifende Projekte. Beides funktioniert derzeit nicht. Ebenso müssen Lehrer müssen während der Unterrichtszeit den Standort wechseln. Das ist der Sache nicht dienlich. Jede Schule braucht junge engagierte Lehrer. Eine Schule an einem Standort ist auch für Lehrer viel attraktiver.Für die Schulleitung dürften viele organisatorische Probleme entfallen.
 
Dazu kommt die sehr positive Entwicklung der Anzahl von Kindern. In Otzenrath muss die neue Kindertagesstätte (KiTa) schon um zwei Gruppen erweitert werden. Am Bahnhof Hochneukirch, am Nordring, Jüchen-West und eventuell Hackhausen werden neue Wohngebiete entstehen. Der Bau eines weiteren Kindergartens wurde schon angesprochen.  
 
Würde man nun den Standort der Gesamtschule Hochneukirch nach Jüchen verlegen, könnte aus unserer Sicht die Grundschule Hochneukirch in die frei werdenden  Räume der Gesamtschule einziehen. Die Grundschule stünde dann als KiTa zur Verfügung und würde den Neubau eines Kindergartens überflüssig machen. Mögliche ungenutzte Räume wären für die Offene Ganztagsschule (OGATA) verwendbar, da auch dort der Zulauf zunehmen dürfte. Damit könnte das Geld für einen neuen Kindergarten eingespart und für den Anbau am Schulzentrum in Jüchen eingesetzt werden.
Wohlmöglich bleiben in der dann ehemalige Grundschule noch Räume für das gegenüber liegende Jugendheim übrig. Denn auch dort wird der Zulauf aufgrund der Entwicklung zunehmen.
 
Diese Ausführungen beziehen sich jetzt ausschließlich auf den BereichStandort Hochneukirch, weil die FWG eine dortige perspektivische Planung für vorrangig hält. Dieses ist den Neubaugebieten geschuldet.

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