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27.9.20: Bewertung des Endergebnisses
Wir können feststellen, dass wir die Einzigen sind, welche kontinuierlich bei den letzten 4 Kommunalwahlen den Stimmenanteil erhöht haben! Bei dieser Wahl ist uns der größte Sprung gelungen. Realistischer Weise liegt es daran, dass die Rechtspopulisten in Jüchen nicht alle Wahlkreise besetzen konnten und zwei weitere Parteien nicht zur Wahl angetreten sind. Bei einer kompletten Besetzung der Wahlkreise durch die Rechten, wäre die FWG unserer Einschätzung nach nicht über 8% gekommen. Bedingt durch ein Überhangmandat haben wir mit 4 Ratsitze unser Minimal-Ziel, 3 Ratsmandate zu erhalten, um einen Sitz überschritten. Das liegt nicht an unserer Stärke, sondern an der Schwäche der beiden "Volksparteien", die insgesamt knapp 10% verloren haben.

Gerade bei dieser Wahl hat es sich gezeigt, dass der weitaus größte Teil der Wähler offenbar nicht zwischen Bundes- und Kommunalpolitik unterscheidet und sich mit den Wahlprogrammen und den Aktivitäten der einzelnen Parteien vor Ort beschäftigt. Dann hätte man schnell feststellen können, dass z.B. Bündnis 90/Die Grünen und die AfD hier überhaupt nichts vorweisen. FWG-Vorsitzender Berthold Kurzawiak: "Kommunalpolitik bedeutet die 'Gestaltung vor Ort'. Da spielt aus unsere Sicht das Parteibuch eine mehr als untergeordnete Rolle. Daher ist es unverständlich, z.B. wegen der Flüchtlingsfrage vor Ort Rechtspopulisten zu wählen, da diese Frage z.B. eher ein bundespolitisches Thema ist. Gegen diesen Trend anzukämpfen, das ist für kleine, lokale Parteien mit ungeheurem zeitlichem und kostenmäßigem Aufwand verbunden und eigentlich nicht zu bewerkstelligen."

Die FWG hatte gerade in der nun abgelaufenen Legislaturperiode viele Intiativen gestartet, die wesentlich für die Stadt-Entwicklung sind. Beispielhaft sind die FWG-Anträge zur Stadt-Werdung, zur Verfüllung des Restlochs Garzweiler I und zur Zusammenlegung der Gesamtschule zu nennen. Zudem hatte die FWG die L354n in ihrer geplanten Form, zunächst gegen den Widerstand aller Parteien, erfolgreich an der Seite von Bürgern gekippt. Das alles wurde vom Wähler nicht honoriert. Deswegen überwiegt trotz Freude über den Stimmenzuwachs unsererseits die Enttäuschung über das Wahlergebnis. "Leider", so Kurzawiak, "werden wir immer noch als Protestpartei wahrgenommen, die man dann wählt, wenn man einmal nicht die 'Etablierten' wählen will."

Unser zweites Ziel, den Stimmenanteil auf Kreisebene für die UWG/Freie Wähler zu erhöhen, das haben wir im Grunde mit 2,38% und einem Plus 0,05% verfehlt. Das wir hier viel schlechter als auf Stadt-Ebene abschneiden, liegt daran, dass auf Stadt-Ebene 2 Parteien und auf Kreis-Ebene 6 Parteien einen Stimmenanteil von gut 13,5% unter sich aufteilen.
12.8.20: FWG startet mit neuer Instragram-Seite
Mit dem heutigem Tag sind wir ganz neu auch bei Instragram vertreten. Unsere Seite ist über den folgenden Link https://www.instagram.com/fwgjuechen/ erreichbar. Für unseren Instragram-Auftritt haben wir uns vorgenommen, regelmäßig Fotos und Videos über und von uns, von unserer Arbeit zu veröffentlichen.

28.6.20: FWG startet mit neuer Facebook-Seite
Wir haben mit heutigem Tag unsere neue Facebook-Seite in Betrieb genommen. Diese ist über den folgenden Link https://www.facebook.com/Freiewaehlergemeinschaftjuechen/ erreichbar. Unsere alte Seite wird abgeschaltet. Für unsere neue
Seite haben wir uns vorgenommen, regelmäßig Beiträge zu erstellen und darüber zu informieren, wenn wir unsere Web-Seite aktualisiert haben.

27.6.20: Gerolf Hommel FWG-Spitzenkandidat
Die diesjährige Mitgliederversammlung der Freien Wählergemeinschaft (FWG) Jüchen am 27. Juni  stand ganz im Zeichen der im September stattfindenden Kommunalwahl.

FWG-Vorsitzender Berthold Kurzawiak konnte erfreulicherweise knapp die Hälfte der Mitglieder in der Bürgerhalle Garzweiler unter Einhaltung der Hygienevorgaben begrüßen. Er hofft, dass die Freien Wähler auch in der neuen Legislaturperiode wieder mit drei Sitzen im Stadtrat vertreten sein werden.

Die Wählergemeinschaft, so ein Ergebnis der Versammlung, wird keinen eigenen Bürgermeister-Kandidaten stellen. Allerdings fand sich auch keine Mehrheit, einen der anderen Kandidaten zu unterstützen. Man wolle sich auf die eigentliche politische Arbeit konzentrieren, hieß es seitens der Anwesenden.

Im Rahmen der Veranstaltung wurden sowohl die Kandidaten für die 19 Wahlkreise als auch für die Reserve-Liste gewählt. Die Reserve-Liste führt Gerolf Hommel wieder als Spitzenkandidat an, gefolgt von Andrea Müller sowie Harald Krings.
Kurzawiak freute sich über eine Mischung aus altbewährten und neuen Gesichtern. Gerade bei der Besetzung der Reserve-Liste zeige die FWG mit einem Frauen-Anteil von gut einem Drittel ein eigenes Profil. Im Rahmen des   Wahlkampfes wolle man neue Wege beschreiten und sich beim Einsatz und der Gestaltung der klassischen Wahlkampfmittel durch neue Ideen von den etablierten Parteien abgrenzen.

In einem Resumée betonte Spitzenkandidat Gerolf Hommel,  dass man in der zu Ende gehenden Ratsperiode doch einige große Ausrufzeichen  setzen konnte. Er erinnerte an die FWG-Initiativen bezüglich der Stadt-Werdung, der Steigerung der Energie-Effizienz der Stadt u.a. mit der Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED, den Planungsstopp der L354n oder der Verfüllung des Restloches von Garzweiler.

Neben der Wahl der Kandidaten wurde der Entwurf des Kommunalwahl-Programms vorgestellt und diskutiert. Geht es nach dem Willen der Freien Wähler, so soll das Programm alsbald der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Darin setzt die Wählergemeinschaft ihre Schwerpunkte auf Klimaschutz und -wandel, Nachhaltigkeit beim Bauen und im Verkehr, Strukturwandel, Weiterentwicklung der Schul- und KiTa-Landschaft, um allen Jüchener Kinder dort einen Platz zu garantieren, Schaffung bezahlbaren Wohnraums, Stärkung von Handel und Wirtschaft, Digitalisierung sowie die Finanzlage der Stadt, die durch Corona nicht besser werde.
           
1.5.20: FWG geht mit neuer Webseite an den Start
Die Webseite der FWG war in die Jahre gekommen und entsprach nicht mehr den aktuellen Web-Design-Ansprüchen. Mit heutigem Datum haben wir unsere neue Webseite in Betrieb genommen. Wir sind glücklich und stolz darauf, dass es endlich geklappt hat. Monatelang haben wir daran gearbeitet. Doch wir wissen: "Nobody is perfect" und es gibt noch immer etwas zu verbessern. Das machen wir jetzt nach und nach. Gerne würden wir wissen, wie Ihnen die neue Seite gefällt. Schreiben Sie uns doch bitte: info@fwg-juechen.de.

Unser Auftritt im Internet haben wir rundum erneuert. Sie können auf unseren neuen Webseite aktuelle Artikel aus Wählergemeinschaft und Fraktionsarbeit der letzten Monate finden. In die Jahre gekommene Daten übernehmen wir sukzessive, sollte ein Thema noch aktuell sein. Die ganze Histore ab 2004 abzubilden, dass ist unseres Erachtens "zu sportlich".
17.6.19: Vorstand neu gewählt - Stefan Thomassen verabschiedet
Auf der Mitgliederversammlung ließ der stellvertretende Vorsitzende, Berthold Kurzawiak, die vergangene Zeit Revue passieren. Zudem verabschiedete die Wählergemeinschaft ihren langjährigen Vorsitzenden Stefan Thomassen (Bild links unten), der aus beruflichen und privaten Gründen aufhörte. Er gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Partei und trat bei der Kommunalwahl 2009 als Bürgermeisterkandidat an. Von 2009 bis 2015 gehörte er dem Jüchener Gemeinderat an. Kurzawiak bedauerte den Abgang von Thomassen. In seiner Zeit habe er die FWG mitgeprägt und weiterentwickelt. Mit ihm habe diese sich als ein fester Bestandteil in Jüchens Parteien-Landschaft entwickelt.

In seinen Abschiedsworten wies Thomassen darauf hin, dass die FWG sich zu den wahren Grünen in Jüchen weiter entwickelt habe. Jüngste Beispiele waren der Einsatz für den Erhalt des Wäldchens an der Peter-Busch-Straße oder auch die Staub-, Dreck- und Lärm-Belastungen der Jüchener Bevölkerung durch den Tagebau. Dazu zählte er aber auch die kritische Begleitung eines möglichen Container-Terminals. Man müsse zudem alles daran setzen, dass die Parteienvielfalt im Jüchener Stadtrat nicht noch größer wird.

Anschließend berichtete der Fraktionsvorsitzende Gerolf Hommel von der Arbeit in Rat und Ausschüssen. Er verwies auf die Erfolge der FWG, wie u.a. den 10 Jahre langen Einsatz gegen die geplante L354n in der von der Verwaltung favorisierten Form. Hommel sprach sich gegen den Aufruf des Klimanotstandes aus. „Dieses hat doch keine rechtliche Wirkung. Letztlich muss Jüchen selbst Klimaschutz gestalten. Das Klimaschutzkonzept unserer Stadt und das Baurecht bilden eine sehr gute Basis. Die sich bietenden Spielräumen müssen genutzt und endlich zügiger umgesetzt werden.“ Vielleicht müsse man das Konzept auch noch anpassen.

Kritisch sah er die Umsetzung des Strukturwandels im Revier. Man habe nicht viel Zeit. Es passiere jedoch zu wenig. Es gäbe zu viele Beteiligte in Bund, Land oder Kreis, die mitreden wollen und die Interessen der Tagebau-Kommunen aber nicht vertreten. Viele Nicht-Betroffene wollen vom möglichen Geldsegen profitieren. Ideen der Stadt Jüchen seien Mangelware. Für Jüchen stellte er u.a. die Forderung auf, das restliche Loch von Garzweiler I schnellstens zu verfüllen. Man habe etliche Jahre verschlafen, wenn man bedenkt, dass auch ein verfülltes Gebiet erst Jahre später von der Kommune wieder genutzt werden kann. Er fragte, ob bis dahin überhaupt noch staatliche Gelder fließen?

Alles in allem sei die FWG in Rat und Verwaltung angekommen. In der aktuellen Ratsperiode habe man Ideen umsetzen können. Das lag auch an der mehr als guten Unterstützung durch die CDU.

Danach standen Neuwahlen des Vorstands auf dem Programm. Zum neuen Vorsitzenden wurde Berthold Kurzawiak (Bild links oben) gewählt, zur stellvertretenden Vorsitzenden Andrea Müller. Im Amt als Kassiererin wurde Christel Kurzawiak bestätigt. Neuer Geschäftsführer ist Joachim Müller, Beisitzer bleibt Gerolf Hommel. Andrea Müller-Zahn wurde zur neuen Kassenprüferin gewählt.
         
 
22.4.17: FWG spendet Baum für NABU Baumlehrpfad
Der Naturschutzbund (NABU) richtet in Jüchen im groben Bereich Schulzentrum einen Baumwanderpfad ein. Es werden etliche, diverse Bäume gepflanzt und Erläuterungstafeln aufgestellt. Die FWG hat dafür eine "Silberpappel" gespendet.
Einfach bei uns mitmachen!
Für Sie bedeutet Demokratie nicht nur zuschauen, sondern auch mitmachen? Der Kurs und die Arbeit der FWG gefällt Ihnen? Sie können sich vorstellen, bei der FWG selbst aktiv die Geschicke mit zu gestalten? Ist es denkbar, sich zur Kommunalwahl als Kandidat aufstellen zu lassen.

Dann scheuen Sie sich nicht! Nehmen Sie probeweise einmal an einer unseren Vorstandssitzungen oder Fraktionsbesprechungen teil.

Schreiben Sie uns, postalisch (FWG-Jüchen, Peter-Giesen-Halle, Garzweiler Allee/Pankratiusweg, 41363 Jüchen) oder per E-Mail info@fwg-juechen.de.
25.5.14: Jüchen hat gewählt
Es ist vollbracht, Jüchen hat gewählt. 7,4 % und drei Ratsmandate für uns, gleichauf mit FDP und Grüne. Können wir damit zufrieden sein?

Unser Wahlziel war sicherlich ambitionierter. Nach 10 Jahren mehr als  engagierter und dadurch auch kräftezehrender Ratsarbeit im Bürgersinn hatten wir uns ein wenig mehr Zustimmung der Bürger erwartet. Es wirkt ernüchternd, wenn man auf manchen Mehlsack nur drei berühmte  Buchstaben malen muss, um eine Mehrheit zu holen. Aber gut, das ist eben Demokratie. Die Bürger haben (wie immer) gewählt!

Nun, wir wollen weder schlechte Verlierer sein (sind wir nämlich gar nicht, denn  wir haben wieder Stimmen dazu gewonnen) noch wollen wir irgendeine Schelte betreiben. Sondern wir wollen einfach mal feststellen, dass es annähernd 665 Bürger gibt, die unseren Weg mit ihrer Stimme bekräftigen und uns damit den Auftrag erteilt haben, uns weiter engagiert für sie einzusetzen. Diesen Menschen wollen wir an dieser Stelle auch einfach mal ein dickes Dankeschön sagen.

Zugleich  wollen wir dazu aufrufen, uns weiter zu unterstützen. Lassen Sie uns Verantwortung für unsere Stadt gemeinsam tragen. Werden Sie bei uns Mitglied, sei es passiv oder aktiv, und gestalten Sie die Zukunft  Jüchens mit uns gemeinsam. Sprechen oder schreiben Sie uns an. Auch auf unserer Homepage www.fwg-juechen.de finden Sie dazu Informationen.

Die Politik in unserer Stadt braucht Menschen mit Charakter.

In diesem Sinne die besten Grüße der FWG Jüchen.

29.11.13: FWG feiert 10-jähriges Bestehen
Die  Mitglieder der FWG blickten anläßlich ihrer Feier zum 10-jährigen  Bestehen im Haus Katz zufrieden zurück. Denn in dieser Zeit konnten wir,  wie wir meinen, eine sehr bürgernahe Politik betreiben und Zeichen  setzen. Haben wir doch auch allen Grund dazu, schafften wir 2004 auf  Anhieb mit zwei Vertretern in den Gemeinderat. Fünf Jahre steigerten wir  uns sogar auf 6,8 Prozent und stellten drei Ratsmitglieder.  Vorsitzender Stefan Thomaßen: „Dafür mussten wir hart arbeiten, uns tief  in die kommunalpolitische Arbeit hineinknien und uns immer wieder neu  beweisen.“

Zur Jubiläumsfeier lud die FWG Repräsentanten aus  Jüchener Vereinen, der Verwaltung und Politik ein. So konnte der  Fraktionsvorsitzende Gerolf Hommel unter den ungefähr 35 Gästen auch  Vertreter der übrigen im Rat vertretenen Parteien begrüßen:  CDU-Fraktionsvorsitzender Norbert Esser, SPD-Fraktionsvorsitzender Dr.  Holger Tessmann, FDP-Fraktionsvorsitzender Konrad Thelen (FDP) sowie den  Vorsitzenden der Unabhängigen und Freien Wählergemeinschaften im  Rhein-Kreis Neuss, Thomas Freitag und Vertreter von Wählergemeinschaften  des Rhein-Kreises. Von der Verwaltung waren Bürgermeister Harald  Zillikens und Oswald Duda anwesend.

Die FWG Jüchen wurde am 26. November 2003 von Bürginnen und Bürgern aus Jüchen als Alternative auf der Kommunalebene zu den etablierten Parteien gegründet. Thomaßen in einem kurzen Blick zurück: „Viele der Gründungsmitglieder hatten bereits politische Erfahrungen gesammelt. Gerade deshalb wollten sie einen anderen Politikstil. Einen Politikstil, der mehr auf die Menschen zugeht und sie beteiligt, auch einen Politikstil der weniger selbstgefällig ist“.

Erste  Reaktionen der Politik nach der Gründung seien reserviert, sogar kühl  gewesen, erklärte Thomaßen weiter. Viele hätten die Freie  Wählergemeinschaft für überflüssig gehalten. Umso mehr freute er sich  darüber, „dass die Menschen in Jüchen das offenbar anders sehen.“  Zwischenzeitlich konnte er aber auch bei den etablierten Parteien ein  Umdenken feststellen.

Anschließend wurde das Buffet und damit der  gesellige Teil des Abends eröffnet, der ganz im Zeichen des Dialogs  über Partei- und Vereinsgrenze hinaus stand.

Musikalisch umrahmt  wurde die Feierstunde von Daniel März auf der Gitarre, etlichen  Jüchenern von einigen Auftritten in der Gemeinde bereits bekannt.
Zu  den Mitgliedern, die seit der ersten Stunde dabei sind, gehören neben  Hans Mieves und Oswald Steffens, als Sachkundiger Bürger für die FWG  aktiv, die drei Ratsmitglieder Gerolf Hommel, Stefan Thomassen sowie Berthold Kurzawiak.
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